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Mittwoch, 19. November 2014

DUST: An Elysian Tail - Mein FAZIT


Action-RPGs im J-RPG-Stil gibt es ja nun leider nicht soooo besonders viele. Um so Schöner, dass die Entwickler von DUST (Humble Hearts) sich dazu entschlossen haben, ihr Spiel nochmal für die PlayStation 4 rauszubringen.


Hier geht's zur Playlist: DUST: An Elysian Tail (PS4)
Hier geht's zum Kanal: ByteMe - Der will nur spielen
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Kein Erinnerung

Der Namensgebende Protagonist leidet unter Gedächtnislücken. Noch dazu hat er ein sprechendes Schwert und seine fliegende Begleiterin Fidget, die ihm nicht von der Seite weicht. Die besten Voraussetzungen für eine fantasievolle Story und ein turbulentes Abenteuer sind also da.

Während dieses Abenteuers gibt es allerhand widerliches Gesindel aus dem Weg zu räumen und rollenspieltypisch Erfahrungspunkt zu sammeln und zu leveln. Hier und da fällt dann auch mal n neuer Ausrüstungsgegenstand ab, der unsere Werte zusätzlich steigert. Alles in allem nichts, was man nicht schonmal in anderen Rollenspielen gesehen hat.

Und stück für Stück lösen wir das Rätsel um unsere Identität und erfahren, was es mit dem Sprechenden Schwert und den Geschehnissen in der Welt auf sich hat.


Handgezeichnet und Mundvertont

Klassische J-RPGs glänzen in der Regel mit bunter Optik und einem leicht verspielten Stil. So auch DUST. Handgezeichnete Figuren und Landschaften in feinster Anime-Manier. So ziemlich alles wirkt aus einem Guss und sieht einfach wunderschön aus.

Hier und da kann es auf dem Schlachtfeld jedoch schonmal etwas chaotisch werden, wenn man mit Blitzen, Feuersäulen und Energiebällen um sich schießt und der Bildschirm sich mit umherfliegenden Gegnern füllt. Da geht die Übersicht schonmal etwas verloren. Aber das Spiel ist in dieser Hinsicht gnädig und bestraft fehlende Übersicht nicht großartig. Wer auf Nummer sicher gehen will, der hämmert einfach wie wild auf den Tasten rum. Funktioniert eigentlich auch ganz gut.

Sämtliche Dialoge sind hervorragend in Englisch vertont. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht. Dafür sind die Bildschirmtexte komplett auf Deutsch. Die Dialoge laufen im Stil von klassischen, japanischen Grafiknovellen ab und sind sehr zahlreich im Spiel vertreten. Hier hätten es auch ein paar Zeilen weniger gemacht. Aber bei Rollenspielen kann man es verkraften, wenn die Dialoge mal  ein wenig länger sind um die Story mit weiteren Details zu füllen.


Geschichte wie im Märchenbuch

Da ich euch nicht spoilern will, gehe ich nicht zu sehr auf die Story ein. Aber ich kann euch zumindest sagen, dass die Geschichte einen kleinen überraschenden Twist am Ende hat, mit dem ich z.B. nicht gerechnet habe.

Das Ende der Geschichte ist sehr rührend erzählt und so gut inszeniert, dass einem sogar der Bösewicht am Ende etwas leid tut und man etwas traurig über seinen, zugegebener Maßen, etwas emotionalen Abgang wird.

Schlusswort

Zwischen all den düsteren und vor ekligen Monstern strotzenden Rollenspielen der letzten Jahre ist DUST: An Elysian Tail eine willkommene Abwechslung. Rollenspiel-Fans, die auf buntere und niedlichere Rollenspiele stehen, können mit DUST nichts falsch machen. Und J-RPG-Fans sollten sowieso zugreifen.
Alles in allem wirkt DUST von Anfang bis Ende wie aus einem Guss und brauch sich nicht hinter großen Rollenspielen wie Final Fantasy zu verstecken. Es mag nicht so groß sein, aber es glänzt dafür mit Werten, die den großen meist fehlen. Charme und Liebe zum Detail.


Schulnote: 2

 
Pro:

  • Wunderschöne handgezeichnete Grafik.
  • Tolle musikalische Untermalung.
  • Sehr einsteigerfreundlich.
  • Sehr schöne, emotional erzählte Geschichte.
Kontra:
  • Keine deutsche Syncro.
  • Mitunter etwas sehr viele Dialoge.
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Und hier wieder die 2 YouTube-Kanaltips von mir:

Der offizielle YouTube-Kanal des Videospielmagazins PlayM?
https://www.youtube.com/user/playmde2

Hier gibt's Trailer, Previews und News-Gedöhns zu allen möglichen Spielen.
https://www.youtube.com/user/tasteofgames
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Für dieses Mal war's das erstmal. Wer nicht genug von mir bekommt, der darf gerne meinen Kanal und auch diesen Blog abonnieren. Dann verpasst ihr auch nix.

Bis zum nächsten mal, ich verabscheue mich!!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

DriveClub (Offline) - Mein FAZIT


Etwas verspätet, aber trotzdem noch rechtzeitig gibt's mein Review zu DriveClub.
DriveClub sollte der erste große Racer auf der PlayStation 4 werden und in direkte Konkurrenz zu Forza auf der XBox One treten. Ob das Ganze gelungen ist, oder ob Forza die Nase vorn hat, erfahrt ihr jetzt.


Hier geht's zur Playlist: DriveClub - Offline Tour (PS4)
Hier geht's zum Kanal: ByteMe - Der will nur spielen
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Rennfeeling: TOP

Nach fast einem Jahr Verspätung dürfen wir uns nun auf die Strecke stürzen und die ersten Kilometer zeigen schon, was hinter DriveClub steckt. Ein Arcadiger Racer, der nicht unbedingt vor Realismus strotzt. Muss er ja auch nicht.

Die Offline-Tour ist in einzelne Abschnitte aufgeteilt. Um in den nächsten Abschnitt kommen zu können, gilt es erstmal eine bestimmte Anzahl Sterne zu sammeln. Diese bekommen wir, indem wir in den verfügbaren Rennen kleine Challenges erfüllen. Zum Beispiel das erreichen einer vorgegeben Geschwindigkeit, oder eine bestimmte Rundenzeit.

Anfangs müssen wir uns noch mit aufgemotzten Kleinwagen über die Strecke "schleichen", aber sobald wir in der Tour etwas weiter sind, gibt's richtig Dampf unter'm Kessel. Und wer einmal mit dem Hennesy Venom mit Geschwindigkeiten jenseits der 320 km/h über die Strecke geschossen ist, der weiß was Geschwindigkeit ist.

Das Geschwindigkeitsgefühl ist fantastisch und der die individuellen Eigenschaften jedes Fahrzeugs werden durch den kräftigen Sound super untermalt. Das Feeling ist genial. Man kann die brachiale Kraft der Fahrzeuge förmlich spüren und in den Kurven und bei Bodenwellen zeigt sich dann auch, wie die einzelnen Elemente in einander greifen.
Brettert man mit nem federleichten Mini-Sportler über ne Bodenwelle, dann ist der Abflug garantiert. Hier gilt es also auch die Strecken zu kennen. Macht man das mit einem Schwergewicht, dann kann man die Kiste wenigstens noch halbwegs auf der Strecke halten.
In den Kurven sieht's ähnlich aus. Gewicht, Geschwindigkeit, Handlingeigenschaften und und und ... Jedes Fahrzeug verhält sich anders und muss mitunter völlig anders gefahren werden. TOLL!!


Sieht cool aus

Die Optik von DriveClub muß sich nicht hinter anderen Next Gen-Racern verstecken. Die Strecken sind detailliert genug, um auch hiermit etwas zur Atmosphäre beizutragen. Dazu gesellen sich dann auch Tag- und Nachtwechsel und die untergehende Sonne. Sieht zwar geil aus, aber wenn man einmal gegen die untergehende Sonne fahren muss, wird aus dem Rennen schnell mal n totaler Blindflug. Man kann kaum noch etwas sehen und hat die Augen mehr auf der Mini-Map als auf der Strecke. Fährt sich zwar doof, aber bringt einen Hauch Realismus ins Spiel. Wer selbst nen Führerschein hat und mal gegen die untergehende Sonne gefahren ist, der weiß wie fies das ist.

Die Cockpitansichten der einzelnen Fahrzeuge sind herrlich detailliert in Szene gesetzt. Jede Nadel bewegt sich realistisch und jedes Lämpchen leuchtet, wenn es soll.


Was ich doof finde

Nach so viel Lob, muss aber auch mal n bisschen Kritik raus.
Die KI ist in den Rennen mitunter extrem aggressiv und versucht euch ständig mit Gewalt von der Strecke zu fegen. Bei hohen Geschwindigkeiten reicht ein kleiner Rempler und ihr fliegt sofort von der Strecke. Den Gegner interessiert ein Rempler meist allerdings kaum. Fast wie an einer Schnur gezogen bleibt er auf der Strecke. Für mich eine frustrierende Methode um es künstlich "herausfordernder" zu machen.

Dazu gesellt sich dann auch noch eine weitere extrem unangenehme Methode um euch für nicht ganz faire Fahrmanöver zu bestrafen: Euer Wagen fängt plötzlich an zu stottern und nimmt kaum noch Gas an. Und schon sind 2 oder 3 Gegner an euch vorbei. Obwohl ihr für das Manöver vielleicht garnix konntet. Wenn euch ein Gegner anrempelt und ihr dadurch über den Seitenstreifen jagt, und dadurch zufällig ne Kurve verkürzt, werdet ihr als Unschuldiger dafür bestraft indem eure Karre fast verreckt. Das kann den Frust schon ganz schön in die Höhe treiben.

Eine weitere Sache, die mir ziemlich auf die Nerven geht, ist der 3-Sekunden-Timer, der sofort anspringt, wenn ihr mal im Seitenstreifen landet. Egal ob durch einen eigenen Fahrfehler, oder den Rempler eines Gegners. Läuft der Timer ab, werdet ihr in Fahrtrichtung zurück auf die Strecke gebeamt. Solche Timer konnte ich noch nie leiden und werde es wahrscheinlich auch nie. Dadurch geht das Gefühl von freiem Fahren, selbst bei eingegrenzten Strecken, völlig verloren.
Wenn man jetzt allerdings durch einen Rempler einen Crash baut und plötzlich entgegen der Fahrtrichtung auf der Strecke steht, dann müsst ihr den Wagen mühsam von Hand wieder in Fahrtrichtung bringen. Hier hätte es Sinn gemacht einen manuellen Reset einzubauen, der euch auf Knopfdruck auf die Strecke zurück bringt. Steht ihr nämlich erstmal verkehrt herum auf der Piste, könnt ihr das Rennen fast schon vergessen.


Schlusswort

Mit Forza kann DriveClub leider nicht so ganz mithalten. Dafür ist die Präsentation und das Feeling des Spiels nicht gut genug. Was jetzt nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Wir haben hier einen soliden Racer, der allerdings zu wenig außergewöhnliches bietet um sich aus der Masse hervorzutun.
Da währe sehr viel mehr drin gewesen, aber wer weiß was mit kommenden Updates noch dran gedreht wird?! Ich bin auf jeden fall gespannt, was uns noch erwartet.


Schulnote: 3+

 
Pro:

  • Geiles Geschwindigkeitsgefühl.
  • Alle Fahrzeuge sind in jeder Hinsicht vollkommen unterschiedlich.
  • Geiler Sound.
  • Schöne Optik und Atmosphäre.
Kontra:
  • Extrem aggressive KI und künstlich angehobener Herausforderungsgrad.
  • 3-Sekunden-Timer versaut Gefühl der fahrerischen Freiheit
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Und hier wieder die 2 YouTube-Kanaltips von mir:

Let's play-Kanal von Alex K. Hat so'n bisschen was von Pewdiepie, oder was sagt ihr?
https://www.youtube.com/user/Alex1522

Etwas anders die gute Olga, aber deswegen auch so toll!
https://www.youtube.com/user/OlgaSaysOfficial
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Für dieses Mal war's das erstmal. Wer nicht genug von mir bekommt, der darf gerne meinen Kanal und auch diesen Blog abonnieren. Dann verpasst ihr auch nix.

Bis zum nächsten mal, ich verabscheue mich!!